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Chemical Looping Combustion (CLC) -based bioenergy with CO2 capture and Sequestration (BECCS)

A cooperation project between Arne Knöchel, Stefan Max Garzarolli and COBIOM  

Introduction

If global warming is to be limited to 1.5 degrees, CO2 will likely have to be removed from the atmosphere to offset unavoidable emissions from agriculture and industry. This is shown in the special report published in 2018 by the IPCC. The European Commission also expects that “negative emissions” will be necessary for the declared goal of a greenhouse gas-neutral Europe by 2050. Various ways of removing CO2 from the atmosphere should, therefore be investigated – including bioenergy with carbon dioxide capture and storage (BECCS). *(1)  

What is BECCS

The term bioenergy with carbon capture and storage (BECCS) describes a process of CO2 separation and storage, in which biomass is burned in industrial processes, in order to subsequently remove the resulting carbon dioxide to deposit and save. In the context of the climate crisis, BECCS is seen as a theoretically promising procedure, the application of which should contribute to achieving the two-degree target from the Paris Agreement. * (2)  

What is CLC

Chemical looping combustion (CLC) is an innovative concept that offers a potentially attractive option to capture CO2 with appreciably lower thermal efficiency penalties when compared to the traditional approaches. *(3)    

Innovation

In contrast to traditional approaches, CLC represents a cheaper and more effective method of CO2 separation. With this technology, it is possible to reduce the cost per captured ton of CO2 from currently 80-100 Euro to an estimated 30-40 Euro. *(4)    

The Project

This project deals with the realisation of a technical and methodical prototype for testing and optimising the economic efficiency of CLC-based BECCS.  

Realisation

This prototype will be realised by using bark beetle-damaged dead wood from Thuringian forests and an existing decommissioned 32 MW CLC plant called GobiGas in Gothenburg. In the future, the CO2 will be stored in reservoirs such as Porthos, Northern Lights, Aberdeen, Drax and Northgate et. al. In this way, proof of the economic efficiency and scalability of this technology could be provided in a short period of time typical for this kind of project.  

Project steps and time schedule 

Concept phase

    1. Creating a sustainable business model for CLC based BECCS
    2. Creating a sustainable value chain for CLC based BECCS
    3. Creating a sustainable supply chain for CLC based BECCS
      1. Evaluation and testing of a climate-neutral CO2 transport and subsequent storage
        1. Evaluation of possible alternatives to storage under the earth like CO2 upcycling or
      2. Evaluation and testing of climate-neutral Biomass transport and subsequent storage
    4. Get funding for the concept study
 

The goal in terms of the value chain, supply chain and business model would be to make them circular.

 

Evaluation and POC (Proof of Concept) phase

    1. Recommissioning of the CLC system
    2. Test runs with different types of biomass
    3. Test runs of the plant under load
    4. Test of CO2 transport and storage
Realisation period 1.5 – 2.5 years  

Investment costs

The investment costs for the realisation of this project amount to approx. 10 – 15 million Euro depending on the recommissioning costs of the CLC plant and the costs for CO2 storage.  

Literature/Resources

  1. translated from: (Gernot Klepper, Daniela Thrän, Schriftenreihe Energiesysteme der Zukunft, Ausgabe Feb 2019)
  2. (Wikipedia, Definition of BECCS)
  3. (Akeem Olaleye, Meihong Wang, Computer Aided Chemical Engineering, 2014)
  4. (Stefan Max Garzarolli, Arne Knöchel with reference to Prof. Anders Lyngfelt)
  German version: https://fabianf1.sg-host.com/chemical-looping-combustion-clc-basierte-bioenergie-mit-co2-abscheidung-und-speicherung-beccs/ More about bio-inspired innovations: https://fabianf1.sg-host.com/biomimicry-innovationen-inspiriert-von-der-natur/
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Chemical Looping Combustion (CLC) -basierte Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -Speicherung (BECCS)

Ein Kooperationsprojekt zwischen Arne Knöchel, Stefan Max Garzarolli und COBIOM  

Vorwort

Soll die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden, muss voraussichtlich CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden, um unvermeidbare Emissionen aus Landwirtschaft und Industrie auszugleichen. Das zeigt der 2018 veröffentlichte Sonderbericht des Weltklimarats IPCC. Auch die Europäische Kommission rechnet damit, dass für das ausgerufene Ziel eines treibhausgasneutralen Europas bis 2050 „negative Emissionen“ erforderlich sind. Verschiedene Möglichkeiten, der Atmosphäre CO2 zu entziehen, sollten daher untersucht werden – unter anderem Bioenergie mit Kohlendioxid-Abscheidung und -Speicherung (BECCS). *(1)  

Was ist BECCS

Der Begriff Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -Speicherung (engl. bioenergy with carbon capture and storage, daher abgekürzt BECCS) bezeichnet ein Verfahren der CO2-Abscheidung und -Speicherung, bei dem Biomasse in industriellen Prozessen verbrannt wird, um das dabei entstehende Kohlenstoffdioxid anschließend abzuscheiden und zu speichern. BECCS gilt im Rahmen der Klimakrise als theoretisch vielversprechendes Verfahren, dessen Anwendung zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels aus dem Übereinkommen von Paris beitragen soll. *(2)    

Was ist CLC

Chemical Looping Combustion (CLC) ist ein innovatives Konzept, das im Vergleich zu den traditionellen Ansätzen der CO2 -Abscheidung eine effizientere Methode mit deutlich besserem Wärmewirkungsgrad darstellt. *(3)    

Innovation

CLC stellt im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen eine preisgünstigere und effektivere Methode der CO2 -Abscheidung dar. Mit dieser Technologie ist es möglich die Kosten pro abgeschiedene Tonne CO2 von derzeit 80-100 Euro auf schätzungsweise 30-40 Euro zu senken. *(4)    

Das Projekt 

In diesem Projekt geht es um die Realisierung eines technischen und methodischen Prototyps, zur Prüfung und Optimierung der Wirtschaftlichkeit von CLC-basiertem BECCS.   

Realisierung

Realisiert werden soll dieser Prototyp mithilfe der Nutzung von Borkenkäfer geschädigtem Totholz aus thüringischen Wäldern und der Nutzung einer bereits bestehenden, stillgelegten 32 MW CLC-Anlage namens GobiGas in Göteborg. Die Speicherung des CO2 soll zukünftig in Lagerstätten wie Porthos, Northern Lights, Aberdeen, Drax und Northgate et. al stattfinden Auf diese Art und Weise könnte in einer projekttypischen kurzen Zeit der Nachweis über die Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit dieser Technologie erbracht werden.  

Project Schritte und Zeitplan

Konzeptphase

    1. Schaffung eines nachhaltigen Geschäftsmodells für CLC-basiertes BECCS
    2. Schaffung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette für CLC-basiertes BECCS
    3. Schaffung einer nachhaltigen Lieferkette für CLC-basiertes BECCS
      1. Bewertung und Erprobung eines klimaneutralen CO2-Transports und anschließender Speicherung
        1. Bewertung möglicher Alternativen zur Speicherung unter der Erde wie CO2-Upcycling oder Nutzung
      2. Bewertung und Erprobung des klimaneutralen Transports und der anschließenden Lagerung von Biomasse
    4. Finanzierung für die Konzeptstudie erhalten
 

Das Ziel in Bezug auf die Wertschöpfungskette, die Versorgungskette und das Geschäftsmodell wäre es, sie zirkulär zu gestalten.

 

Evaluierung und POC-Phase (Proof of Concept)

    1. Wiederinbetriebnahme des CLC-Systems
    2. Testläufe mit verschiedenen Arten von Biomasse
    3. Testläufe der Anlage unter Last
    4. Test von CO2-Transport und -Speicherung
Realisation period 1.5 – 2.5 years  

Investitionskosten

Die Investitionskosten für die Realisierung dieses Projektes belaufen sich auf ca. 10 – 15 Mio. Euro abhängig von den Wiederinbetriebnahmekosten der CLC-Anlage und den Kosten für die CO2-Speicherung.  

Quellen 

 
  1. (Gernot Klepper, Daniela Thrän, Schriftenreihe Energiesysteme der Zukunft, Ausgabe Feb 2019)
  2. (Wikipedia, Definition von BECCS)
  3. (Akeem Olaleye, Meihong Wang, Computer Aided Chemical Engineering, 2014)
  4. (Stefan Max Garzarolli, Arne Knöchel mit Bezug auf Prof. Anders Lyngfelt)
  Englische Version: https://fabianf1.sg-host.com/bio-inspired-innovation-forward-looking-co2-negative-project-seeks-investors-who-want-to-significantly-improve-their-co2-foodprint/ Weitere Informationen zu bioinspirierten Innovationen: https://fabianf1.sg-host.com/biomimicry-innovationen-inspiriert-von-der-natur/
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Ein Interview von Stephan Grabmeier mit unseren Gründern Fabian und Paul vom 3.September 2020. Fest steht: Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt. Wir sind auf dem besten Weg, unsere Lebensgrundlagen unumkehrbar zu zerstören. Glücklicherweise kommt seit einiger Zeit positive Bewegung in die Sache. Im Wortsinn. Mehr und mehr Menschen machen sich auf, suchen Sinn in ihrem Tun, übernehmen Verantwortung, werden Zukunftsentdecker, Neuesprobierer, Anstifter, Bessermacher. Künftiges, neues, besseres Wirtschaften spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der holistische Blick auf Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft bezieht die Natur als größten Hebel mit ein. Wir sind alle ein Teil der Natur, zu oft ist uns das nicht bewusst. Nur wenn wir verstehen, würdevoll mit unserem Planeten umzugehen, werden unsere Kinder und Enkel auch eine lebenswerte Zukunft haben. Das meiste aus der Natur habe ich von meinen Großeltern und von Menschen, die in und mit der Natur arbeiten, gelernt. Immer weniger spielt die Quelle an Erkenntnissen in der hoch industrialisierten und digitalen Welt eine Rolle. Ein blinder Fleck wie ich glaube – ein fehlender Zukunftsskill an dem wir arbeiten sollten – denn Biomimicry zeigt uns alles, was wir aus der Natur lernen können. Daher freue mich besonders auf Paul Hofmann und Fabian Feutlinske, die Gründer der Biomimicry Academy Germany und des Innovationsnetzwerks COBIOM sind. Mit beiden habe ich mich darüber unterhalten, was Biomimicry alles ist und bewirkt. Viel Spaß beim Lesen.  

Lernen aus der Natur. Innovationen, die nachhaltig, effizient und anpassungsfähig sind – Paul Hofmann und Fabian Feutlinske im Interview

  Stephan Grabmeier (SG): Zunächst zum Einstieg in kurzen Worten: Was genau ist Biomimicry? Paul Hofmann (PH): Biomimicry ist eine Innovationsmethodik, die ihre Inspiration zur Lösung menschlicher Herausforderungen und Probleme aus der Natur und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gewinnt. Ziel dieser Methodik ist es, das reichhaltige Wissen der Biologie und Naturwissenschaften für menschliche Anwendungen greifbar zu machen. Dabei berufen wir uns auf den naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozess in Kombination mit der Innovationstechnik des Design Thinking, um nachhaltige Innovationen zu schaffen. Fabian Feutlinske (FF): Wir können sehr viel von der Natur lernen, denn sie hat 3,8 Milliarden Jahre experimentiert, um herauszufinden, was nachhaltig, effizient, resilient und gleichzeitig anpassungsfähig ist. Wenn wir davon lernen wollen, brauchen wir die Wissenschaften und das Ingenieurwesen ebenso wie soziale Innovation und Psychologie, Achtsamkeit, Offenheit und Agilität. All das ist in der Biomimicry-Methodik enthalten.   SG: Was ist Euer persönlicher Bezug dazu? PH: Als gelernter Biologielaborant und studierter Biotechniker habe ich mich schon immer für die Schnittstelle aus Design, Technologie und Biologie interessiert. Durch meine jahrelange Berufserfahrung in der Forschung konnte ich viel über biologische Organismen und Ökosysteme lernen. Als ich dann 2016 durch Arndt Pechstein, der selbst studierter Neurobiologe ist, mit der Welt der bioinspirierten Innovation in Berührung kam, war es für mich naheliegend, mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen. So habe ich letztendlich auch Fabian – meinen Co-Founder – kennengelernt. Das Interesse am Thema ist mittlerweile zu einer meiner Professionen geworden. Mit der Biomimicry Academy haben wir nun die Möglichkeit, diese wundervolle Methodik an andere weiterzugeben. FF: Mir ging es immer darum, zu verstehen, wie wir unser Leben und das Leben um uns herum besser gestalten können. Daher bin ich Naturwissenschaftler geworden und habe mich gleichzeitig mit Systemtheorie, Philosophie und den Kulturen der Welt beschäftigt. Mit Biomimicry habe ich ein Framework gefunden, welches all das vereint. Mein Freund und Mentor Arndt Pechstein hat mich dann ausgebildet und seitdem verfolge ich diesen Weg mit Begeisterung.  

Lernen von einem Erfahrungsschatz von 3,8 Milliarden Jahren Forschung und Entwicklung

  SG: Was ist Euer Wofür? Wozu beschäftigt Ihr Euch so intensiv damit? PH: Meine intrinsische Motivation ist, dass wir als Menschen ein Teil der Natur sind und daher im Einklang mit ihr leben und wirtschaften sollten. Eine nachhaltige, enkelfähige Wirtschaft kann nur im Zusammenspiel von Natur und der vom Menschen geschaffenen Wirtschaft stattfinden. Ich selbst bin Vater von zwei Kindern. Ich möchte ihnen gerne einen Planeten hinterlassen, auf dem sie ein erfülltes Leben führen können und sie weiterhin die Möglichkeit haben, die Wunder der Natur zu bestaunen. Wie Fabian schon erwähnt hat: Die Natur hatte 3,8 Milliarden Jahre Zeit für Forschung und Entwicklung, um die Organismen, die uns umgeben so effizient wie möglich zu gestalten – und dabei sind sie auch noch perfekt an die auf der Erde vorherrschenden Ökosysteme angepasst. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass alle bioinspirierten Innovationen in sich effizient und nachhaltig sind. FF: Mein innerer Antrieb hat mich schon immer dazu gebracht, Grenzen zu erweitern und augenscheinliche Widersprüche zusammen zu bringen. Zurückblickend ist es also ganz natürlich, dass ich ein Unternehmer geworden bin, der die Welt verbessern möchte. Biomimicry und die Methodiken, Programme und Projekte, die wir daraus entwickelt haben, sind ein Ausdruck meiner Seele. Sie bedeuten mir viel und geben mir Kraft. Das gilt ganz besonders, seitdem ich meine Tochter habe. Unsere Kinder verdienen eine lebenswerte Zukunft und müssen gleichzeitig lernen, anders zu denken und zu handeln als ihre Großeltern.  

Natur-inspirierte Schwarm-Innovationen

  SG: Lasst uns konkret werden. Welche Beispiele gibt es, die helfen, bessere Produkte oder Services durch die Inspiration der Natur zu machen?
Dr. Fabian Feutlinske
Dr. Fabian Feutlinske ist Co-Founder der Biomimicy Academy und der Schwarminnovationsplattform COBIOM. (Bild: © Fabian Feutlinske / COBIOM)
FF: Zuallererst sind da die klassischen Beispiele der Bionik: Lotus Paint, eine Wandfarbe, mit Abperl-Effekt, die Fassaden automatisch reinigt; Studien der Automobilindustrie mit Formen, die den Windwiderstand verringern; bewegliche Flugzeugtragflächen, die sich wie Vogelflügel den Luftbedingungen anpassen. Besonders beeindruckend ist die Nutzung von biologischen Phänomenen wie dem fraktalen Wachstum von Plasmodien, also Schleimpilzen, die ihre Fortbewegung und Struktur durch zufällige Variationen optimieren. Dieses evolutionäre Prinzip wird dann durch künstliche Intelligenz analysiert und simuliert, sodass der Algorithmus zehntausende Muster erschaffen kann. Leichtgewichtige, extrem stabile Strukturen für die Luftfahrt oder Bau-Industrie sind so entstanden. Das sind großartige Erfindungen. Es sind aber Einzellösungen, die es über die letzten 50 Jahre nicht geschafft haben, den Markt oder die Innovationsabteilungen zu übernehmen. Unsere Ansätze sind systemischer, wir arbeiten in Clustern von Expert*innen und Firmen und entwickeln Innovationen – von der Erfindung bis zum Business-Modell und Markt-Implementierung. PH: Ein weiteres Beispiel der bioinspirierten Innovation kann die Bio-Utilization sein: Dabei nutzt man biologische Organismen oder Systeme und ihre Eigenschaften, um eine spezifische Aufgabe für den Menschen zu erfüllen. Bei BECCS, also Biomasse-basierter CO2-Abscheidung und Speicherung, werden Pflanzen – zum Beispiel Bäume oder Algen – dazu genutzt, CO2 aus der Atmosphäre aufzunehmen und in Biomasse zu speichern. Wenn diese Biomasse dann zur Energiegewinnung genutzt wird, beispielsweise durch Verbrennung, und das Rauchgas etwa durch Katalysatoren auf Basis von Metallverbindungen vom CO2 befreit wird, so kann man dieses CO2 dann zum Beispiel in unterirdischen Lagerstätten einlagern. Damit kreiert man eine Form der Energiegewinnung, die sogar CO2-negativ ist. Zusammen mit Akteuren im BECCS-Feld bauen wir gerade einen Schwarm-Cluster auf, um die Technologie industriell zu skalieren. Bioinspiration wird aber nicht nur in der Entwicklung von Produkten, Technologien oder Dienstleistungen verwendet, sie kann auch im Zusammenhang mit Organisationsentwicklung genutzt werden. Für unsere Schwarm-Innovationsplattform COBIOM haben wir unsere Inspiration natürlich in der Natur gefunden. Als wir vor der Frage standen, wie eine größere Anzahl von Individuen in der Natur zielgerichtet zusammenarbeiten, sind wir auf die vielfältigen Mechanismen der Kommunikation in den Schwärmen von Insekten und Fischen gestoßen. Ein Faktor war hier besonders wichtig, um die Funktionsweise des Schwarms aufrecht zu erhalten, nämlich dass die Zusammenarbeit der Individuen belohnt wird. Das heißt, es entsteht ein Vorteil für das einzelne Individuum durch die Zusammenarbeit mit anderen Individuen aus dem Schwarm. keep reading
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A socioeconomic interpretation of biology by Dr. Fabian Feutlinske, CEO of COBIOM

It is all about the right balance. There is no right or wrong, as long as you keep an open eye for your neighbours. We can learn from fish how to balance following the crowd and breaking free — to the right extend.

A recent article in Nature Communications has gotten much attention recently because of its widespread potential implications of how we might balance conformity with disrution. But let’s not jump to conclusions too readily. Science needs a step-wise critical review to give meaningful advise. A notion that has been largely neglected by presidents and influencers lately.

Stickleback Crew in the Salish Sea provided by Oceanus on Vimeo.

The stickleback is a cute little fish omnipresent in healthy local sweet water. It also is a pet animal of scientists from behavioural science to genetics. In the present study, Hannah MacGregor and coworkers have researched the difference between disorganised swarms and highly polarised groups — and the continuous fluctuation between these two states.

Individuals have different motivations and goals. They need to be balanced with those of all other individuals to create the benefits a swarm offers. It is the classic divergence between personal wishes for egocentric profit and survival instincts of the individual as representatives of a species. Given that we look at a study in fundamental biology not human sociology, we have to be careful in translating the findings one to one; or on the other hand cherry pick our interpretations.

Corporates vs freelancing in stickleback

Comments in Süddeutsche Zeitung and on Social Media pointed out that individuals should break free from the swarm in order to include new perspectives. These individuals thus disrupt the previous conformity and consequently open up space for innovation. Translated into the human economic realm, we find ourselves reminded of situations often seen in corporate organizations: We can say that a swarm that continuously swims in a previously determined direction, no matter how fast and efficient, will miss out on new food sources or even disappear into the jaws of a big predator. You can paint your own picture of corporate swarms, economic food sources and market predators.

On the other hand, a stickleback, or professional for that matter, leaving the swarm to experiment, call for change or even freelance is much more prone to end up the same way and disappear into oblivion in the vastness of the economic pond.

The study published in Nature Communications has shown, how the trade-off between going rouge and leveraging conformity can work. We can indeed learn a great deal from it about how we balance individual profit with benefits for the whole group, or even society. It just doesn’t come as natural to the homo economicus as it does to the stickleback.

Cooperation is the way to go, but it does not come easy

I will keep on talking about the fish of the study here. The truth is in the data; however, our interpretation always includes our biases, too. Mine, or this of any reader. Socioeconomic considerations, especially based on interpretation of nature, are always interpretations.

Swarm behaviour is governed by some simple principles as researchers from natural and computer science, like our colleague Prof. Tim Landgraf at Freie Universität Berlin, have shown. They basically depend on angle, distance, velocity. The Study by MacGregor et al suggests that individuals who are open to change these factors are more likely to act differently than the rest of the swarm. They thus overcome conformity cues and spot food or predators earlier than others. The swarm follows these trail blazers.

However, the individual who spotted the food source first was not necessarily the one who could eat it in the experiments. The group thus benefits from the disruption of conformity by an individual, possibly even more that the individual itself. In organisations or social groups, we will need the change makers, but we will need to support them in order to allow for continuous innovation, and not let them starve of resources or appreciation. The dissidents have to be included in the collective behaviour while giving them the space to breath freely. The answer is hence not freelancing or corporate, it is a combination, a balance.

Cooperation over competition

The stickleback example shows that even if there is situational competition driven by individual wishes, it emerges into an overall cooperation that is visible as swarm behaviour, alternating between polarisation and disorder. No individual stickleback will lead the swarm forever nor profit more than the others.

We are looking at a highly complex system of interactions. And we observe self-organisation in perfection. Organisations that work like this will be successful as a whole while incentivising both conformity and disruption.

Deeply rooted in neuroscience, cellular signalling, systems thinking and cognitive psychology, we use these kind of learnings in an approach we call Biomimicry, to design the system apt to shape the future: A global swarm of experts that balances disruption and co-creation in order to solve the burning challenges of society and businesses — all while being embedded in the natural environment and the guiding framework of the SDGs. The process of problem solving in our expert swarm is not so different from the search for food by the sticklebacks. Individual contributions are rewarded if they lead to the overall advancement of the solution. This way we drive cooperation over competition. And get the best results for all, client and contributors.

If you want to learn more about how we build the swarm of experts, how you can leverage it already for your business challenges, or how to join the swarm get in contact with us at contact@fabianf1.sg-host.com.

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How do things come to life? How do new species emerge from coincidences?

Those questions that evolution and genetic science makes us understand more and more on a biological level are most relevant also in the realm of social and business entrepreneurship: How do we find ways to keep adapting to the changes around us? And how do we create the setup to train people to become the catalysts for those changes? Let us take a look deep into our bodies to understand this.

In our cells, a fertile environment of components and nutrients exists. When they come together they form new combinations that give rise to new molecules, changes in genetics and ultimately new forms of life. These chemical encounters happen by chance; like in real life you meet people by chance, find common interests, shared values and matching goals. Chances to meet complementary molecules, or people for that matter, are increased by the right environment and catalysts. The global Biomimicry network is also such a fertile environment, a “cell” where like-minded people come together, driven by the vision to contribute to a world with greater cooperation, more responsible businesses, more positive societal impact and less damage to the environment. In the global Biomimicry network, they receive the tools and guidance to turn this vision into a reality. They are helped by the catalysts: the experts and coaches who teach Biomimicry, and connect people and ideas, leading to new products, services or initiatives. The latest species that emerged from this environment is the Biomimicry Academy.

Impressions from the first cohort at Biomimicry Academy, 2019.

Bioinspired Circular Innovation

At Biomimicry Academy, we combine innovative, sustainable and human-centred approaches with business modelling to bring change directly into companies or organisations. We call this approach Bioinspired Circular Innovation.

This professional training programme consists of an online phase, the Biomimicry Essentials with three modules, followed by a face-to-face period over four months, including an Applied Biomimicry project to earn the degree of a Biomimicry Practitioner. Participants will set out on a learning journey starting with an introduction into Circular Economy, Human-Centred and Nature-Inspired Design. After this introduction and an on-site session to experience the power of Biomimicry, the prospective Biomimics continue into application on real business cases and further on to business modelling. They work on business-sourced “Challenges to Biology” and learn on the job. Those challenges will go beyond product design and might spread to service design and even structural and social change. Their results will be used by company’s R’n’D, or be published open-source. This way, the training does not remain in the classroom, but enter the real world and can immediately be put to use.

For their graduation, participants will take on their own Biomimicry project. Those Biomimicry projects will integrate with the Global Biomimicry Challenge of the Biomimicry Institute. Participants or teams who wish to continue have the opportunity to submit an application for the Biomimicry Launchpad, the accelerator programme that helps early-stage entrepreneurs bring nature-inspired solutions to market.

Building the programme has been a rewarding experience. It is thrilling to get together with a group of experienced individuals who are driven by their values and curiosity and work on a joint project. But how did it start?

How it started — and where it will lead us

About 10 years ago Biomimicry started to leap across the Atlantic to Europe. It was the consequence of more and more Europeans being drawn to the Biomimicry training programmes initiated by Dayna Baumeister and Janine Benyus. Among those first pioneers who made the way across the ocean, virtually and literally, were Arndt PechsteinRegina Rowland and Jacques Chirazi.

Dr. Arndt Pechstein and Dr. Fabian Feutlinske from Biomimicry Academy at the Mediasphere of Natural History Museum Berlin, 2019.

Graduating as Biomimicry Specialist from Biomimicry 3.8, Arndt came back to Germany in 2014 to co-found Biomimicry Germany. Ever since the NPO became a hub for bioinspiration that goes beyond mere technical invention to incorporate the sustainability aspect that is so crucial in the communication of Biomimicry.

A few years later, the European Biomimicry Alliance was christened. That is where we met Regina, who came back from the US after years as educator and consultant for Biomimicry 3.8 and others. Her declared goal was to bring Biomimicry to her home country Austria, and to establish a joint European movement. In 2016, at an event under the skeleton of the Brachiosaurus at the Natural History Museum in Berlin, the spark to create a European biomimicry programme was first lit. Over the years, we have noticed an increasing interest from companies and individuals wanting to use nature to inspire solutions in their work. As such, an alliance was formed by Biomimicry Germany and phi360, led by Arndt and me, Regina at Burgenland University, as well as the Biomimicry Institute in California, with Jacques at its helm, and the Natural History Museum in Berlin to create the Biomimicry Academy.

The members of Biomimicry Germany 2016, the predecessor of Biomimicry Academy.

Regina brings social innovation and systems thinking to the table. She has developed an online course on these and other disciplines for the European Union, which will kick off the Bioinspired Circular Innovation programme in 2019. Arndt and me have developed and coached formats for responsible innovation in our agency phi360 for years. We include our backgrounds in Biomimicry, neuroscience as well as entrepreneurship and business modelling in the programme.

The Biomimicry Academy’s goal is to overcome the barrier of entrenched “business as usual” mindsets and make the Biomimicry process more even more useful to companies and individuals. This goal aligns with Jacques’ work at the Biomimicry Institute. Consequently, we aim to funnel the work done to earn the certificate at Biomimicry Academy into the Biomimicry Launchpad. The learning journey of becoming a Biomimicry Practitioner will therefore lead the participants right into their future fields of work.

We have founded the Biomimicry Academy in order to bring greater accessibility and applicability to Biomimicry in Europe, and to connect the next generation of bright minds. The Academy therefore will join the ranks of the excellent institutions which comprise the global ecosystem of Biomimicry, bioinspiration, responsible, circular and regenerative innovation. Who knows what species might emerge from this new education programme — we are excited to find out!

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Competition is an old-fashioned, inefficient way of doing business.

We call leaders and coworkers to work in mutual symbiosis, where everybody benefits.

It is possible, if we only try.

 

 
We believe in the emerging power of WE.
 
We believe our current crises ask us to step-up, by reuniting and re-connecting with each other in a more conscious way.
 
If business can be a force for good, networks of business collaborating together can be a force for greatness.
 
We are Nature, we thrive in communities, and communities build societies from bottom up. Nature is interdependent and thrives through connectedness.
 
Trust emerges from intelligent and simple agreements of collaboration. Mutualisms emerge from a purpose larger than any of us alone.
 
We believe in deep listening, in respecting each other´s boundaries and in having patience with other´s sharing capacities. Vibrant organizations put ‘relationship before task’.
 
Inequality design is not acceptable, but equality is the only condition for healthy relationships. Answers lie in minorities, they have to be considered.
 
You and I, We, are being part of a new collective awakening of business people who want to co-create the answers… by living the questions, and design for emergence.
 
We see a future where networks of networks of business people intentionally co-create for wealth, abundance and expansion of all life. There is no room for hidden agendas and competitive profit maximisation on the expense of others.
 
We invite each other to radically collaborate more, in a radically more responsible way. For a radically better future.
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